Mit MAGIE zu neuen Lösungen

Wenn dir jemand sagt: "Das geht nicht", solltest du dir unbedingt meine MAGIE Formel ansehen - denn meist geht es sehr wohl!

Das ist MAGIE

Kennst du das? Du willst unbedingt etwas erreichen, in einem Meeting, in einem Einzelgespräch, in deiner Beziehung, beim Autoverkäufer ... egal wo: Und am Ende läuft es immer wieder auf eine Sache hinaus:


"Das geht nicht", "Das funktioniert nicht", "Nein, das ist nie und nimmer möglich" oder "das können wir auf keinen Fall machen!" Wir Menschen vergessen so oft über den Tellerrand hinauszublicken um neue, kreative noch nie dagewesene Lösungen zu finden.


Mich nervt sowas - wir versuchen es nicht mal, wir diskutieren gar nicht erst. Wie denn auch? Wir sind verbal oft gar nicht in der Lage in diese Richtung zu lenken. Ich hab deshalb eine magische Formel entwickelt, wie du verbal das Unmögliche möglich machen kannst! Es ist eine Art verbale Kreativitätstechnik: Die Formel lautet: MAGIE.


MAGIE steht für:

  • M-Möglich machen

  • A-Alternativen finden

  • G-Genie fragen

  • I-Idioten-Test

  • E-Endgegner-Szenario.

Möglich machen

Wir Menschen sind leider sehr oft in unserer begrenzten Wahrnehmung gefangen. Wenn wir hören: "Das gibt es nicht", "das haben wir nicht mehr", oder "Das ist leider nicht möglich" dann glauben wir, es ist wirklich nicht möglich.


Jetzt gibt es aber auch Rebellen unter uns, die sich dagegen zur Wehr setzen. Was sagen solche mutigen Menschen, wenn jemand zu ihnen sagt: "Das geht leider nicht?!" Ganz genau: „Warum geht das denn nicht?“


Das ist leider sehr gefährlich und nicht immer zielführend. Warum? Weil dein Gegenüber jetzt nur noch nach Gründen sucht, warum es nicht funktioniert. Er bestätigt sich in seinem "nein, das geht nicht"! Gut ich gebe zu, vielleicht ist ein Grund dabei, den du entkräften kannst, wahrscheinlich aber nicht!


Damit kommen wir zu unserem ersten Buchstaben: dem M- der Magie: Möglich machen! Damit meine ich Folgendes: Anstatt in festgefahrenen rhetorischen Situationen zu fragen: "warum geht das nicht?" besser:


"Was müsste passieren, damit es möglich ist?"


Jetzt sucht ihr beide nach Alternativen, wie es vielleicht doch möglich gemacht werden könnte, anstatt Gründe für das "Nein, das geht nicht" zu finden.


Alternativen finden

Kommen wir zum A, der Alternative: Womit kannst du dich alternativ noch zufrieden geben? Damit meine ich nicht, du musst dein Ziel jetzt vergessen und dich mit einer zweitklassigen Lösung zufrieden stellen. Sondern überleg dir, welche wesentlichen Eigenschaften du als Must Have eigentlich haben willst.


Je mehr du vorab recherchierst und dir darüber Gedanken machst, WARUM du etwas erreichen willst, desto besser. Hier ein einfaches Beispiel:


Du willst unbedingt einen Kuchen backen, aber im Kühlregal gibt es keine Hefe mehr. Jetzt kannst du die Verkäuferin fragen: "Haben Sie noch frische Hefe im Lager?" "Nein" oder sie fragen:


"Was kann ich denn als Alternative benutzen, um einen Teig zum gehen zu bringen?" Jetzt antwortet sie dir vielleicht: Nehmen sie doch Trockenhefe, nehmen sie zwei Datteln, Zucker und lauwarmes Wasser oder nehmen Sie Weißbier, Zucker und Mehl.


Mit der Frage nach Alternativen geht es darum den Zielzustand zu erreichen, nur eben mit einer Alternative. Einleiten kannst du Fragen nach Alternativen mit: "Welche Alternative gibt es, um meine Zielzustand zu erreichen" oder "Hast du eine Idee, wie ich es noch schaffen kann, diesen Zustand zu erreichen"


Der wundersame Genie

Kommen wir zum G: dem Genie … Genie, ist ein fiktiver Charakter, oder besser gesagt: ein fiktiver Dschinn aus dem Zeichentrickfilm Aladdin. In diesem Film ist er ein Wesen, der alle Wünsche erfüllt, sobald er aus der Wunderlampe gerubbelt wird.


Bei meiner Genie Frage geht es genau darum: Jemand sagt zu dir: "X ist auf keinen Fall möglich" dann antwortest du: "Stell dir vor wir hätten jetzt einen Genie wie aus der Wunderlampe vom Aladdin.


Wenn er jetzt eine Lösung zaubern würde, wie X doch noch möglich wird, wie könnte das aussehen - egal was: wir hätten einen Wunsch frei: wie würde es aussehen, wenn er es erfüllt?"


Du regst dein Gegenüber und dich selbst dazu an, über die "normalen" und menschlichen Möglichkeiten hinauszudenken, es geht darum zu träumen. Klingt verrückt: Ja, aber ich bin mir sicher: Genau deshalb gibt es jetzt Reisen zum Mond.


Das Ziel dieser Frage Richtung lautet: Über das Unmögliche reden um so auf völlig neue Impulse zu kommen.


Der Idioten-Test

Kommen wir zum I der Magie: I steht für den Idioten-Test. Ich liebe den Idiotentest. "Stell dir vor, jemand macht es trotzdem, obwohl es ja eigentlich nicht geht, was passiert Schritt für Schritt".


Selbst wenn ihr jetzt darüber redet, wie dieser Mensch scheitert - alleine dadurch habt ihr neue Problem ans Tageslicht gebracht, die vielleicht gelöst werden können und es funktioniert ... dann!


Wir drehen den Spieß also um.


Achtung, der Endgegner!

Kommen wir zum ENDE: dem E- der Magie: Endgegner. "Stell dir vor, wir beide müssen eine Lösung finden. Selbst wenn diese Lösung nur für eine Sekunde lang funktioniert. Unser leben hängt davon ab, dass es zumindest für eine Sekunde funktioniert - was machen wir!"


Du wirst nicht glauben, auf welche Ideen du kommen kannst, wenn es nur kurz funktionieren muss!


Die nächste Frage kann dann Schritt für Schritt weiterführen: Wie schaffen wir es zwei Sekunden, drei Sekunden lang, wie für immer?


Wie kommst du auf neue Lösungen? Schreib es mir unbedingt in die Kommentare!

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