Meine 5 goldenen Prinzipien der Rhetorik

Ich kommuniziere nach den knallharten 5 Prinzipien meiner Rhetorik! In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche das sind.



1. Prinzip: Hab Freude am Reden

Ich bin fest davon überzeugt: "Der Mensch hat die mündliche Kommunikation, das sich Verständigen aus dem Wunsch heraus entwickelt, etwas zur gemeinsamen Sache zu machen, also MIT-einander zu reden und nicht um über oder gegeneinander zu reden.


Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Urzeitmenschen extra gelernt haben sich in einer gemeinsamen Sprache zu verständigen um eines Tages sagen zu können:

"Achsooooo, ja sag es halt gleich. Mit *Ugga Ugga* meinst du "Vollidiot", jetzt versteh ich das, gut dass wir jetzt endlich miteinander darüber reden konnten".


Wir wollten durch die Kommunikation schon immer etwas zur gemeinsamen Sache machen. Wir wollten miteinander kooperieren. Wissen weitergeben, Miteinander absprechen, wie wir die Jagd auf Mammuts oder Mammute machen (beides ist richtig).


Von daher lautet mein erstes goldenes Prinzip: Ich versuch wann immer es geht, diesen positiven Charakter in der Kommunikation zu finden.


Ich will mehr Freude am mit- und voreinander Reden haben.


Wenn wir es schaffen, unsere Worte wirkungsvoller, wohltuender und wohlwollender einzusetzen, dann erreichen wir direkt zwei Dinge:


Erstens weniger Verschwendung von unserer eigenen Zeit und Energie. Und Gleichzeitig: Sind wir uns mal ehrlich:


Die beste Leistung erzielen wir doch immer dann, wenn wir wirklich gut drauf sind, wenn wir uns wohlfühlen, wenn wir ein Strahlen im Gesicht haben. Und als wäre das alleine nicht schon Grund genug Freude am Reden zu haben: wer Freude an etwas hat, kann auch andere Menschen mit dieser Freude schneller anstecken.


Und glaub mir, viele Sachen machen miteinander einfach mehr Spaß


2. Prinzip Hilf dir erst selbst

Mein zweites goldenes Prinzip lautet: Hilf dir erst selbst, bevor du zum hilflosen Helfer in der Kommunikation wirst.


Viel zu oft wollen wir es erst den anderen Menschen Recht machen.


Wir wollen ja nicht die falschen Worte benutzen, niemanden verärgern und sofort haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir was Falsches gesagt haben.


Den Anderen ist das aber meistens völlig egal, wenn wir währenddessen vergessen auf uns selber zu schauen. Wenn wir uns fertig machen, Angst haben, wütend oder gestresst sind und uns einfach nicht wohl fühlen.


Deshalb: Achte erst auf dich, achte darauf dass du dich in der Kommunikation wohlfühlst, bevor du versuchst das Miteinanderreden besser zu machen. Wer sich erst selbst hilft, kann danach wirklich anderen helfen.


3. Prinzip: Sei ein rhetorisches Vorbild

Lebe das vor, was du dir von der Kommunikation auf dieser Welt wünscht.


Ja, alle anderen sind gemein, fies, provokant, beleidigend, frech, dumm und sie machen alles, was dich und mich stört.


Wir können uns entweder stundenlang darüber aufregen, oder einfach das vorleben was wir uns von dieser Welt wünschen.


Ich glaube nämlich, wir Menschen können andere Menschen nicht ändern. Wir können Einfluss auf jemanden ausüben, ja das schon!


Aber das Verhalten ändern muss jeder selber!


Von daher: Will ich großartige Gespräche erleben, fang ich selbst damit an. Will ich ein entspanntes Gespräch, fang ich damit an. Will ich ein flirty Gespräch, fang ich damit an.


Lass uns doch einfach versuchen eine Art Vertrauensvorschuss zu geben. Eine oder Einer muss anfangen und ein Vorbild sein. Ich find dich eh schon so bezaubernd - Sei du doch Person Nummer eins! Vielleicht bist du mit deinem Verhalten sogar schon direkt Vorbild für Person Nummer zwei?


4. Prinzip: Wahrheit ist subjektiv

Es gibt nicht die eine Wahrheit. Wir leben in einer Welt, in der Traum und Wirklichkeit nah bei einander liegen, in der Tatsachen oft wie Fantasiegebilde erscheinen, die wir uns nicht erklären können. Können Sie Wahrheit und Lüge unterscheiden?


Dazu müssen Sie über Ihr Denken hinausgehen und Ihren Geist dem Unglaublichen öffnen. Ihr Andreas Fischer.


Mal das Unfassbare beiseite!


Es gibt auf dieser Welt viele Meinungen über die EINE Wahrheit. Die Juristen sprechen hier aus meiner Sicht immer ganz treffend von einer herrschenden und einer Mindermeinung.


Will ich dir damit sagen: "viele Mindermeinungen und vielleicht sogar Rechtfertigungen einzelner Menschen für Schandtaten sind richtig"?


Nein!


Ganz im Gegenteil! Es macht für mich aber einfach keinen Sinn, immer nur auf seine eigene Wahrheit zu bestehen und die der anderen niederschreien.


Deshalb verschwindet sie ja nicht? Wir sind nur noch wütender über die Anderen. Das Ziel meiner Kommunikation ist es, die Wahrheit gemeinsam herauszufinden.


Ich muss sie nicht als richtig akzeptieren, ich muss sie nur als "Das ist also deine Wahrheit" akzeptieren. Jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen, seine eigene Vergangenheit, seine eigene Kultur. Wer bin ich denn um urteilen zu können, ob deine oder meine Sicht der Dinge richtig ist. Wenn es nur die eine Wahrheit geben würde, wären wir frei von Missverständnissen, Wut und Hass.


Viele euch denken sich auch bestimmt beim Anschauen meiner Fotos: Süßer Knabe! Andere denken sich: "charmanter Junge".


Beides ist richtig.


Die Wahrheit kann aber dank der Kommunikation trotzdem gemeinsam ausdiskutiert werden. Wir sollten andere Menschen überzeugen und nicht überreden. Denn wer überredet wird, sieht nur kurz einen Schleier vor seiner Wahrheit und kommt dann aber wieder zu ihr zurück.


Ich weiß, das ist nicht einfach. Aber was ist die Alternative, wenn jemand seine Wahrheit durchsetzen will? Krieg, Hass, Manipulation?


Am Ende ist und bleibt es deine Entscheidung, die du treffen kannst oder eben nicht. Aber glaub mir eins. Wenn du mit der Einstellung "gemeinsam Wahrheit diskutieren" durchs Leben gehst, werden viele großartige Dinge passieren.


Erstens werden sich dir gegenüber Menschen viel schneller öffnen. Du urteilst nicht vorschnell über Menschen. Das spüren sie und sie öffnen sich dir gegenüber. Gleichzeitig, fast das Beste am gemeinsamen Wahrheit ausdiskutieren: du regst dich nicht mehr über jeden noch so kleinen Mist auf! In seiner Welt kann er gerne Recht haben, wenn er meint es heißt JIF und nicht GIF.


5. Prinzip: Proaktivität

Du und ich, wir zwei können uns immer so oder so entscheiden. Du hast die Macht über deine Worte und du hast die Macht darüber zu entscheiden, wie du die Worte der Anderen wahrnehmen willst.


Es gibt ein wundervolles Zitat von einem persischen Gelehrten: "Ein freier Mann ist der, den die Beleidigungen der Menschen nicht schmerzen, und ein Held ist der, welcher den Beleidigung Verdienen nicht beleidigt!".


Sei du mein Held und meine Heldin


Wie ist es bei dir? Hast du eigene Prinzipien mit denen du durch deine Welt der Rhetorik gehst? Das interessiert mich sehr, schreib es mir unbedingt in die Kommentare.


0 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

​​